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Mach mal Pause!

Das Leben macht keine Pause…

… aber eine Unterbrechung unserer allgemeinen Geschäftigkeit ist ein absolut notwendiger Balsam für Körper, Geist und Seele. Das Innehalten ist auch einer der zentralen Punkte in meiner Arbeit mit meinen Klienten.

Was ist eigentlich eine Pause?

Sie ist eine Zäsur dessen, was gerade im Gang ist. Das bezieht sich auf das, was wir vielleicht gerade geschäftig tun oder auch auf das Gedankenkarussell, das uns gerade umtreibt. Und das bewusst stoppen zu können ist wirklich extrem erholsam.

Dass wir Pausen brauchen ist uns klar. Aber wovon brauchen wir eigentlich Pause?

Natürlich brauchen wir bei körperlicher oder geistiger Anstrengung zwischendurch Pausen, um wieder zu Atem zu kommen und um uns zu regenerieren. Aber wir brauchen auch Pausen von unseren liebgewonnenen, teilweise ungesunden Gewohnheiten, von einseitiger Ernährung, auch mal vom immer gleichen Umfeld, der immer gleichen Situation: zum Beispiel im Homeoffice oder am Arbeitsplatz, manchmal auch von bestimmten Menschen, die uns umgeben.

Was bringen uns Pausen?

Pausen sind wie eine Frischzellenkur fürs Körper, Geist und Seele… danach flutscht es wieder. Sie machen uns belastbarer, steigern unser Wohlbefinden und öffnen Räume, in denen wir unsere Kreativität viel besser entfalten können. Und sie machen uns auch allgemein achtsamer – und damit sinkt das Risiko, dass wir uns verletzten oder auch dass wir über einen längeren Zeitraum über unsere Grenzen gehen. So sinkt auch die Gefahr in einen Burn-out zu schlittern. Und schon eine kleine Pause im Alltag senkt unser Risiko, Kopf oder Rückenschmerzen zu erleiden …
Pausen stärken also unsere Gesundheit und machen uns schlicht zufriedener. Der Körper ist einfach happy, wenn wir ihm Pausen von unseren Automatismen gönnen.

Warum machen wir dann so wenig Pausen?

Irgendwie gehört es ja schon fast zum Lifestyle gestresst zu sein. Und da fallen die Pausen einfach hinten runter…
Und es ist auch so, dass wir in stressigen Momenten nicht mehr wirklich auf manche Grundbedürfnisse achten, da schalten wir auf den Überlebensmodus und so stolpern wir manchmal durch unseren Alltag und nehmen uns nicht mal mehr Zeit für einen tiefen Atemzug oder eine kurze Dehnübung, ein schönes Gespräch oder auch einen Kaffee oder Tee.

Dann müssen wir wohl lernen, Pausen zu machen…

Da gibt es natürlich verschiedene Wege dafür: Meine Methode ist unter anderem sMove! (=stopping movement) zu praktizieren! Dieses Training der Grinberg Methode® rüttelt mich wieder wach, sprich macht mich präsent und setzt neue Impulse, die meinen Alltag sehr positiv beeinflussen.

Mit sMove! machen Sie auf 5 Wegen eine effektive Pause.

Es ist eine wundervolle Art den Arbeitstag gut zu beenden und einen sanften Übergang in den Feierabend zu gestalten. Aber dieses Training ist auch ideal, um mal für EINEN Song lang die Arbeitsroutine zu durchbrechen, denn sMove! kultiviert, ja zelebriert die PAUSE!
Und wie geht das?

1. Legen Sie Ihre Lieblingsmusik auf

Mit Musik geht vieles, wenn nicht alles besser…Legen Sie Ihren Lieblingssong auf und genießen Sie mit oder ohne Kopfhörer. Und schon merken Sie wie Ihr Körper sich geradezu danach sehnt, in Bewegung zu kommen.
Wählen Sie ein Körperteil, das gerade echt unter Ihnen leidet ;-). Wenn wir viel Sitzen sind das oft die Schultern oder beim vielen Stehen und/oder Sitzen der untere Rücken. Im Takt der Musik bewegen Sie sich bei diesem Training aus den eingefahrenen Bewegungs-/Verhaltensmustern. Ich finde es großartig, damit wird – meiner Erfahrung nach – das Konzept der Pause bewusst im Körper manifestieren.
Es tut einfach immer gut, mal einen tollen Song zwischendurch aufzulegen, der uns raus aus dem manchmal tristen, manchmal stressigen Alltag katapultiert.

2. sMove! = Bewegte MEDITATION

Ideal für eine wohltuende Pause ist eine kurze Meditation. Dabei schält man sich gezielt aus dem immer Gleichen, man gelangt zu einer tiefen Entspannung und der Kopf wird frei. Für manche Menschen ist es leichter in diesen Zustand zu gelangen, wenn sie das über Bewegung praktizieren. Für mich ist es zum Beispiel wirklich schwierig, in Stille zu sitzen: mein Rücken mag das einfach nicht. Vielleicht nimmt bei Ihnen auch ein endlos rotierendes Gedankenkarussell an Fahrt auf, wenn sie eine Sitzmeditation praktizieren. In diesem Fall stellt sMove! eine wundervolle und wirkungsvolle Alternative dar.

Für mich ist sMove! eine geniale Form der bewegten Meditation, die Sie schult, Ihre Aufmerksamkeit innerhalb kürzester Zeit vom Kopf auf den Körper zu lenken. Es bedeutet, dass Sie Ihren Körper wahrnehmen und ihn behutsam zum Takt der Musik bewegen. sMove! bringt Sie in eine Form achtsamer Bewegung. Denn zum einen kommen Sie so aus Ihrer Bewegungsroutine heraus und in ungewohnte Positionen. Zum anderen stoppen Sie bewusst jede Aktion wieder, um dann eine neue Bewegung anzuschließen.

3. Eine Mikro-Pause hat eine wundervolle Wirkung

Schon kleine Pausen haben einen enormen Effekt. Das kann ein bewusster Atemzug oder eine Bewegung raus aus der Gewohnheit sein. Bei sMove! machen Sie das noch dazu auf achtsame Art und Weise, indem Sie im Takt der Musik sich bewegen und innehalten und sich bewegen und innehalten…. 🙂 Ein Song ist da oft genug!

4. Ein besonderes Workout, um Verspannungen vorzubeugen

Die vielen ungewohnten Bewegungen fördern unsere Beweglichkeit, unsere Koordinationsfähigkeit, unsere Kreativität und bringen unser Herz-Kreislaufsystem auf Trab. Und wenn der Song schnell ist, kommt man auch mal richtig ins Schwitzen oder wenn ich es ganz beschaulich will, lege ich eine ruhige Ballade auf!

5. Schließen Sie einfach mal Ihre Augen und entspannen Sie sich für einen Moment

Am Ende legen Sie sich bitte kurz hin und nehmen für 1 bis 5 Minuten Ihren Körper wahr. Dabei voll und tief durchatmen und einfach genießen. Ah, da stellt sich eine wunderbare Erholung ein und man kann erfrischt zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen.

Von der Aktivität in die Stille und die Kreativität

Sie werden sehen, das macht Sie wieder frisch im Kopf, beweglich und zufrieden im Körper.
Sie werden sehen, dieses Training lässt Sie frisch durch in den Tag gehen und Abends aus dem Arbeitsalltag gleiten.

Fazit:

Pause machen ist wichtig, um für mehr Gelassenheit im Alltag zu sorgen. Eine tolle Art das in meinem Leben noch viel mehr zu zelebrieren gelingt mir mit sMove! Ich freue mich über Ihr Feedback.
Was sind Ihre Erfahrungen? Und was haben Sie noch für Tipps und Tricks, um gesund und gelassen durch den Alltag zu kommen?
Herzlichst, Ihre Mirjam

Und wie sieht das ganze aus? Einen Vorgeschmack liefert dieses Video: